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gefalle ich Gott?

Discussion in 'Languages' started by maulratte, Jan 30, 2011.

  1. maulratte

    maulratte Newbie

    1
    +0
    Christian
    Private
    Hallo Leute, es ist nicht leicht für mich damit umzugehen, deswegen schreibe ich hier mal in einem Internet-Forum mein Problem. Ich bin eine Transsexuelle. Ja. Ich war ein Mann und nun bin ich eine Frau und ich fühle mich gut dabei. Ich habe schon immer an Gott geglaubt und auch eine sehr persönliche Beziehung zu Jesus. In Kirchen und Gemeinden hatte ich es bisher immer sehr schwer, weil man doch manchmal erkannt wird und die Menschen es nicht verstehen. Aber ich frage euch: wieso sollte ich Gott nicht gefallen? Ich gebe mich ihm ganz hin, mit meinem Geist und meinem Herzen. Manchmal glaube ich sogar, dass ich verliebt bin, weil mich diese Gefühle überwältigen. Ich glaube er liebt mich auch sehr. Wieso können mich andere Christen nicht akzeptieren? Danke für euer Verständnis!
     
    Last edited: Jan 30, 2011
    We teamed up with Faith Counseling. Can they help you today?
  2. MarcWessels

    MarcWessels Newbie

    2
    +0
    Christian
    Private
    Weil Du mit dem Teufel gehst. Du verleugnest das Dir von Gott gegebene. Du machst Dir nur selber was vor, in dem Du dir einredest, dass deine satanische Lebensweise doch christlich ist. Dieser Fall hier ist sogar noch weit schlimmer als Homosexualität. Du wirst ewig in der Vorhölle schmoren.
     
  3. gottistgross

    gottistgross Newbie

    1
    +0
    Protestant
    Private
    gott liebt alle wesen, auch solche wie dich, seine unendliche liebe ist dir für beide teile deines wesens gewiss. gib dich deiner liebe hin und diene ihm wo du nur kannst. gottesliebe ist universell!
     
  4. MarcWessels

    MarcWessels Newbie

    2
    +0
    Christian
    Private
    Aber nicht für Götzendiener!
     
  5. IIell_spinder_1

    IIell_spinder_1 Newbie

    1
    +0
    Christian
    Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen - das kann nciht Gottes Willen sein, dass solche Kreaturen und Mißgeburten auf Gottes Erdboden herumkrauchen.
     
  6. ChristinaM.

    ChristinaM. Newbie

    2
    +0
    Humanist
    In Relationship
    Als Jesus auf der Erde war, ging er zu allen Menschen - er ließ niemanden aus nur weil er nicht in das gesellschaftliche Schema passte. Im Gegenteil, oftmals fand er bei den von der Gesellschaft geächteten Menschen mehr Ehrlichkeit und Liebe als bei den meisten anderen. Jesus hat NIEMALS einen Menschen beleidigt oder Vorurteile gegen diesen hervor gebracht. Die einzigen die Christus verurteilte waren diejenigen, die aus Machtgier und überheblichen Stolz in Gottes Namen Regeln auferlegten und versuchten die Menschen damit zu unterdrücken.

    Ich frage mich, mit welcher göttlichen Berechtigung jemand Homosexuelle oder wie in diesem Fall einen transsexuellen Menschen verurteilen darf? Wer so etwas tut ist nicht für Gott oder Christus sondern verfolgt höchstens einen religiösen Machtanspruch, der allerdings überhaupt nichts mit Christus oder Gott zu tun hat. Denn Religion ist von Menschen gemacht. Sie steht auf einer Stufe mit Politik oder menschlicher Herrschaft. Hätte Jesus solch ein System gewollt, hätte er sich bei seiner Ankunft auf dem Eselsfohlen zu dem machen lassen was das Volk von ihm erwartet hat: einem irdischen König. Aber das wollte er nicht. Er hatte einen anderen Auftrag. Er wusste das es keinen Sinn machen würde über eine Regierung den Menschen helfen zu wollen. Sein Weg war der wahre Glauben. Der Glaube an Gott!

    In Hebräer 11:1 heisst es: "Gott vertrauen heisst: sich verlassen auf das, was man hofft, und fest mit dem rechnen, was man nicht sehen kann. Durch solches Vertrauen haben vorbildliche Menschen früherer Zeiten bei Gott Anerkennung gefunden."

    Was sollte also auch einem transsexuellen Menschen davon abhalten dürfen, nicht zu Glauben? Hebräer 13:1,2 geht noch weiter und sagt: "Liebt einander weiterhin als Brüder. Vergesst nicht, Brüder aus anderen Gemeinden gastfreundlich bei Euch aufzunehmen. Auf diese Weise haben einige, ohne es zu wissen, Engel aufgenommen." Hier wird nicht von Religionsgemeinschaften geredet sondern von Menschen die ebenfalls im Glauben zu Gott leben.

    Mit welcher Berechtigung wird hier also ein Mensch verteufelt, der Glauben hat? Garantiert nicht mit einer christlichen Berechtigung, denn die einzige christliche Berechtigung die es gibt ist die uneingeschränkte Liebe zum Nächsten. Und dazu gehört auch Respekt!

    Und wenn es doch Religionen gibt, die solche Verurteilungen als gerechtfertigt ansehen, dann wird es Zeit, das man diese verbietet. Denn genau diese Gruppierungen sind es, die so viel Leid und Trauer auf der Erde verursachen. Und da Leid und Trauer nicht von Gott kommen sondern vom Teufel verursacht werden, wären solche Gruppen auch nicht Berechtigt sich Christen zu nennen. Denn Christus ist liebe!

    Dir liebe "Maulratte" wünsche ich, dass Du Deinen Glauben niemals verlieren mögest. Lass Dich nicht entmutigen von Menschen, die uns nicht verstehen. Ich kenne das Problem und habe es selber über viele Jahre mitgemacht. Heute weiß ich, das mein Glaube das einzige ist, was mich am Leben hält. Außerdem habe ich Christus als Vorbild: die wahre Liebe zu den Menschen und zu seinem Vater hat ihm geholfen all das Leiden durch zu stehen. Und seine Kraft dazu bekam er von Gott, durch seinen Glauben!
    Ich bin gehöre heute keiner Religion mehr an sondern lebe meinen Glauben so wie ich ihn verstehe. Also lass dich nicht beirren von Menschen die nur ihre eigenen festgefahrenen Wege sehen. Der Mensch ist in Gottes Bilde gemacht, wer hat also das Recht seine Individualität in Frage zu stellen?

    Der Mensch muss halt noch eine Menge lernen. Auch über 2000 Jahre nach Christus haben viele Menschen noch immer nicht verstanden was er sagen wollte. Dabei müsste man nur mal die Bibel ordentlich lesen. Aber wer von den selbsternannten Christen tut das schon? ------

    LG Christina - ebenfalls eine Transsexuelle!
     
  7. Emmy

    Emmy Senior Veteran

    +790
    Salvation Army
    Liebe ChristinaM. Danke fuer Ihren Reply to Thread. Ich war aufs hoechste erstaunt als ich maulrattes Message las, und dann einige Replies. Danke dass Ihre Antwort sich so fuer Ihren Mitmenschen, eingesetzt hat. Fuer diejenigen die so lieblos und unfreundlich geantwortet haben, moechte ich gerne wiederholen was unser Herr Jesus einem Pharisaer gelehrt hat. " The first and great Commandment is: Love God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy mind. The second Commandment is likewise: love your neighbour as yourself." Dann sagt unser Herr Jesus: " on these two Commandmants hang all the Law and the Prophets." ( That can be found in Matthias, Kapitel 22, verses 35-40.) Gott ist Liebe, und Er will liebende Kinder, selbslos und ohne jegliche Bedinnung. Danke nochmals Christina, ehe ich Ihren reply las, war ich aufs hoechste enttaeuscht. Ich wusste nicht dass es Christen gibt, die so absolut ohne jeglich Liebe fuer ihre Mitmenschen sind. Ich hoffe, dass auch " maulratte" liest was ich schrieb. Jesus hat Sein Blut fuer uns all hergegeben, und wir sind all Suender auf Erden um zu lernen wie sehr Gott uns liebt. Jesus hat den Anklaegern von der Ehebrecherin gesagt: " Wer ohne Suenden ist, der werfe den ersten Stein." I say this with love, Christina and maulratte. Greetings from Emmy, you sister in Christ.
     
  8. Freodin

    Freodin Devout believer in a theologically different God

    +2,124
    Atheist
    Hm... eine Diskussion mit sehr kontroversem Thema, mit sehr (sehr sehr!) kontroversen und harten Meinunen, wobei alle Beteiligten - von unserer Emmy mal abgesehen - am 30. Januar registriert worden sind und jeweils nur einen Beitrag in diesem Thread haben.

    Haltet mich bitte nicht für übermäßig skeptisch, wenn ich an der Aufrichtigkeit dieser Beiträge zweifle.
     
  9. ChristinaM.

    ChristinaM. Newbie

    2
    +0
    Humanist
    In Relationship
    Hallo Freodin!

    ich gebe Dir bezüglich Deiner Skepsis durchaus recht. Es sind sehr kontroverse und harte Meinungen. Ich muss auch gestehen, dass ich durch Zufall auf dieses Thema gestoßen bin und mich auch nur deswegen hier angemeldet habe. Ich habe den bislang größten Teil meines Lebens in einer sehr sehr religiösen Familie verbracht und war selbst auf diesem Gebiet sehr aktiv. Allerdings bin ich mit meiner Glaubensansicht sehr oft an die religiösen Akzeptanzgrenzen gestoßen und habe mich daher auch bewusst in den letzten Jahren aus religiösen Dingen heraus gehalten. Oder um es noch klarer und richtiger zu sagen: ich bin ein Religionsgegner geworden! Aber ich habe einen festen Glauben - auch an einen Gott und auch zu den Menschen.

    Als Transsexueller Mensch stößt man sehr schnell an die Akzeptanzgrenzen - nicht nur bei Religionen sondern auch in der Gesellschaft. Und trotz mittlerweile vieler medizinischer Kenntnisse zu diesem Thema (u.a. das Transsexualität keine Krankheit ist!) werden wir immer noch von vielen Seiten verachtet, ausgelacht oder sogar für gestört angesehen. Es mag ja durchaus sein, dass ein Teil der hier publizierten Äußerungen nur als eine "Verarschung" des gesamten Forums gedacht waren - wer außer den Verfassern mag das schon wissen. Aber es sind auch Äußerungen, die vielfach in unserer Gesellschaft und auch in vielen Religionen auf genau diese vernichtende Art und Weise von sich gegeben werden - ich habe es selbst vielfach so erlebt. Von daher habe ich es als meine Pflicht angesehen, diese Verunglimpfungen zu kommentieren. Und sollte hinter "maulratte" tatsächlich jemand stehen, der solch ein Problem hat (und irgend jemand auf dieser Welt hat solch ein Problem garantiert), hoffe ich mit meinem Kommentar ein wenig Mut und Kraft gegeben zu haben!

    Übrigens, nur weil ich hier "neu" bin und durch Zufall hier landete heißt das nicht, dass ich mich nicht für Teile des hier im Forum behandelten interessiere. Ob ich mich weiter beteilige hängt allerdings stark von den Themen und der Art der Diskussion ab.

    Eine Frage bleibt mir jedoch auch und ich wäre über eine Antwort (nicht nur von Dir) sehr erfreut:
    Wieso hat sich zu diesem Thema bislang kaum jemand gemeldet? Bei der Art der Diskussion hätte es doch schon längst Einsprüche geben müssen - alleine schon im Namen der Menschlichkeit und im Sinne der Nächstenliebe. Oder sind Religion und religionsähnliche Ansichten doch nur Wortfechtereien um Machtansprüche und Rechthaberei? -----------------
     
  10. Freodin

    Freodin Devout believer in a theologically different God

    +2,124
    Atheist
    Ich denke, es gibt einige Gründe, warum so wenig Resonanz dazu kam. Einmal ist das deutschsprachige Forum hier nicht besonders stark besucht. Und ich glaube, die meisten, die diesen Beitrag tatsächlich gelesen haben, haben ihn ähnlich wenig ernstgenommen wie ich.

    Deswegen ist es recht schwer, auf solche Beiträge zu antworten.
    Sind es Trolle? Dann sollte man sie nicht füttern. Sind es aufrichtige religiöse Hassprediger? Dann werden sie auf jede nicht zustimmende Reaktion nur mit noch mehr Hass antworten.

    Ich persönlich tippe auf EINEN Troll... obwohl ich mich da irren kann und mich gerne eines besseren belehren lasse. Eine Person, die ein kontroverses Thema eröffnet, und dann solche hasserfüllten Antworten dazu liefert... vielleicht um zu zeigen, wie "böse" doch diese Christen sind. Die Art, wie dieser Thread anfängt, läßt das vermuten.

    Was nun das Thema angeht: Transsexuelle sind "anders"... und viele Menschen setzen nun einmal "nicht wie ich" gleich mit "böse". Leider ist gerade bei vielen Christen dieses Schwarz-Weiss-Denken sehr verbreitet - "Wenn ich gut bin, dann muss das, was anders ist, böse sein."

    Ich persönlich versuche jeden Menschen mit Freundlichkeit und Gerechtigkeit zu behandeln... und wenn es mir manchmal schwer fallen sollte, dann liegt das am Benehmen meines Gegenübers... nicht an seiner Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder Sexualität. Allerdings kann ich als Atheist keine Aussagen diesbezüglich über Gott machen.
     
  11. Emmy

    Emmy Senior Veteran

    +790
    Salvation Army
    Liebe ChristinaM. Ich danke nur immer wieder, dass Sie den Mut hatten fuer eine Ihrer Mitmenschen eine ehrliche Meinung abzugeben. Ich muss gestehen, dass ich selbst jetzt noch nicht genau weiss: was ist ein trans-sexueller? Was mich so gestoert hat waren die unchristlichen Auesserungen, einiger Christen. Jesus hat den Preis fuer us alle gezahlt, Er hat uns zurueck zu Gott gebracht, ohne Ihn, wer weiss was aus uns geworden waere. Jesus ist gekommen um Kranke zu heilen, die Gesunden brauchen keinen Arzt. Aber wer von uns ist frei von Suenden? Sie moechten gerne mehr wissen ueber Trans-Sexualitaet, und auch ich wuerde es gern. Viele herzliche Gruesse von Emmy. P.S. Ich bin unter dem Titel: sister in Christ in diesem Forum zu finden.
     
  12. Beechwell

    Beechwell Glücksdrache

    768
    +23
    Humanist
    Married
    Hallo zusammen.
    Auch ich habe den Tread hier gesehen und gleich wieder ignoriert, da ich zu den gleichen Schlüssen wie Freodin gekommen bin. Das Thema ist natürlich interessant und auch durchaus "brisant", aber ich hatte keine Lust mich in die Selbstgespräche eines augenscheinlichen Trolls einzumischen.

    Bemerkenswerterweise gabe es allerding vor kurzem einen ganz ähnlichen Thread hier (http://www.christianforums.com/t7512240/), bei dem ich mich übrigens auf um eine Antwort bemüht habe. :p

    Es gibt auch irgendwo einen längeren Thread im englischen Forum dazu, demzufolge die meisten (nordamerikanischen) Christen wohl entweder wohlwollend tolerant sind, nur eventuell folgenden gleichgeschlechtlichen Sex als Sünde betrachten, oder die Geschlechtsumwandlung als Verstoß gegen die "göttliche Ordnung sehen (weswegen man den "Sünder" trotzdem weiter liebhaben soll, ihn aber mit allen Mitteln zur Umkehr auf den "normalen", angeblich gottegewollten Pfad zurückzuholen hat).
    Hinter der letzten Gruppe versteckt sich natürlich allzuoft auch blanke Feindseligkeit, aber solch extreme Äußerungen, wie zu Beginn dieses Threads sieht man dort eigentlich nicht.

    Die eigentliche Frage ist also, ob Gott tatsächlich auf einen treaditionell "heteronormativen" (hach, schönes Wort :)) Lebensstil Wert legt, und man sich als Christ von allen Alternativen abwenden sollte, um nicht der Sünde zu entgehen. Bei Paulus klingt das wirklich bisweilen so. Aber da würde ich es mal mit Luther halten, der meinte, das man Bibeltexte durchaus danach beurteilen solle, wieweit sie "Christum treyben", also mit Jesus' Kernbotschaft übereinstimmen. Und Jesus scheint da doch eher Akzeptanz zu predigen (und sich über das Sexualleben seiner Anhänger sowieso wenig zu kümmern).
     
  13. Mr Dave

    Mr Dave God Save The Queen!

    +610
    Methodist
    Single
    Mod-Hat On

    [​IMG]

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  14. Emmy

    Emmy Senior Veteran

    +790
    Salvation Army
    Lieber Freodin. Ihre Meinung, dass dieser Hassprediger vielleicht ein Troll sei, macht es mir leichter das zu sagen, was ich fuer hoechstwichtig halte. In der Bibel in Matthias, Capitel 22, Verse 35-40, sagt Jesus einem Rechtsanwalt: " Dieses ist das erste and groesste Gebot: Liebe deinen Gott von allem Herzen, von der ganzen Seele, und ganzem Gemuet. Das zweite Gebot ist aehnlich: Liebe deinen Naechsten wie dich selbst. Diese zwei Gebote sind das ganze Gesetz Gottes, sowie der Propheten." Wie wir sehen will und erwartet Gott von uns, dass wir Ihn lieben und unseren Naechsten genau wie wir uns selbst lieben, ohne jegliche Einschraenkung. Ich danke nochmals fuer Ihre Message, Freodin. Gruesse von Emmy, your sister in Christ.
     
  15. Freodin

    Freodin Devout believer in a theologically different God

    +2,124
    Atheist
    Wären diese Verse die Gesamtheit des Neuen Testaments oder der Bibel, dann wäre alles schon ein Stück einfacher. Noch einfacher wäre es dann, wenn es einen sicheren Weg gäbe, herauszufinden, ob jemand danach handelt oder nicht.

    Leider ist es nicht so einfach, und so können sich auch die christlichen Hassprediger (die genauso existieren wie atheistische Trolle existieren) durch die Bibel bestätigt fühlen.

    Ein schönes (eher, ein treffendes) Beispiel aus der letzen Zeit:
    God Hates Sinners

    Solche Meinungsverschiedenheiten gehören zu den Dingen, die mich an der Wahrheit des Christentums zweifeln lassen, aber solange es Beispiele wie Dich gibt, ist mein Glaube an die Menschheit ungebrochen.

    P.S. Und ich denke, im familiären Kreis dieses Forums besteht keine Notwendigkeit für förmliche Anreden. Du kannst ruhig "Du" zu mir sagen.

    Liebe Grüße auch Dir, Emmy...

    Freodin, ein Bruder auch ohne Christus
     
    Last edited: Jun 7, 2011
  16. Feroc

    Feroc Newbie

    45
    +3
    Atheist
    Married
    Mit dem Zitat habe ich zwei Probleme.

    1. "Liebe deinen Gott." Damit kann dann ja eigentlich jeder vorstellbare Gott gemeint sein und alles, was man so als Gott interpretiert. Wenn Geld mein Gott ist und ich Geld liebe, dann scheint ja alles in Ordnung zu sein.

    2. "Liebe deinen nächsten." Besser wäre eigentlich "Liebe deinen fernsten.", hätte sehr viel Leid erspart.
     
  17. Freodin

    Freodin Devout believer in a theologically different God

    +2,124
    Atheist
    Ich denke mal, das ist nur ein leichtes Problem in Emmys Übersetzung. Matt 22:37 in meiner Lutherbibel lautet: "Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte."

    Die Interpretation von "jeder vorstellbare Gott" fällt damit wohl doch etwas mau aus. ;)

    Viel wichtiger ist die Frage: "Wer ist denn mein Nächster?" die die Geschichte vom barmherzigen Samariter einleitet. Interessanterweise wird diese Frage nie direkt beantwortet.
    Damit bleibt auch die damit zusammenhängende, aber nie gestellte Frage offen: "Wer ist denn dann nicht mein Nächster?"

    Dieses Versäumnis erlaubt es manchen Christen prinzipell jeden, der ihnen nicht passt als "Nicht-Nächster" zu indentifizieren, den sie nicht zu lieben brauchen.
     
    Last edited: Jun 9, 2011
  18. Neuapostolisch

    Neuapostolisch Newbie

    1
    +0
    Christian
    Single
    @Maulratte:hallo grüße Dich!
    Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche in Deutschland an und ich kenne inzwischen von dort 5 transsexuelle Frauen.
    Sehr liebenswürdige Menschen und aufrichtige Christinnen;ich bin sehr traurig;wenn man transsexuelle Menschen von Gott trennen will und ihnen so fiese menschenverachtende Dinge an den Kopf wirft wie diese hier teilweise rüberkommen...
    Jesus hat stets Nächstenliebe gepredigt und stand auf der Seit der Randgruppen und verachteten Menschen.
    Keiner würde einem Menschen die Schuld geben,wenn er als intersexueller Mensch (früher als Zwitter bezeichnet)geboren ist
    Keiner hat schließlich seinen Körper im Mutterleib selbst gemacht.
    Ein transsexueller Mensch ist ebenfalls nicht dran schuld,das sich seine Gehirnstruktur anders entwickelte,als das körperliche Geschlecht.
    Transsexuelle Menschen müssen oft genug schon Spott und Verachtung in ihrer Kindheit und Jugend erleiden;das sind seelische Belastungen;die keiner hier freiwillig auf sich nehmen würde.
    GOTT sieht das Herz an und es ist total gemein,das hier einer behauptet,das Gott"solche Mißgeburten" nicht will;egal wie sehr diese Gott lieben..."
    WAS SOLL SOLCH EIN HUNDSGEMEINER SATZ???
    Wo ist da die Christlichkeit???
    Das ist Hass und größte Menschenverachtung;so geht keiner um mit den schlimmsten Verbrechern im Knast!!!
    Ist es schon so weit gekommen,das der schlimmste Verbrecher oder ein bösartiger Familienvater/eine bösartige Familienmutter eher in den Himmel kommen und Gnade erhalten als ein transsexueller Mensch???
    Armes Christentum könnte man sagen;wenn alle Christen solch eine furchtbare Einstellung hätten...
    Ich frage mich oft;was solch ein Mensch,der transsexuelle Menschen verachtet,wohl tun würde,wenn er solch ein Kind hätte?
    Jeder sollte seinem Gott dankbar sein,wenn er keine gefangene Seele in einem unpassenden Körper ist;nicht betroffen zu sein ist keine Selbstverständlichkeit;
    aber man sollte Menschlichkeit in sich tragen statt Transsexuelle zu hassen,zu verachten zu verspotten...Wie viele sind wohl schon durch rotzfreche Kommentare;durch Verachtung oder gar Gewalttätigkeiten in den Suizid getrieben worden...?
    In der Neuapostolischen Kirche steht das Oberhaupt,der Stammapostel Leber zu homosexuellen und transsexuellen Menschen!!!
    Transsexuelle Menschen sind weder Hurer noch schlechtere Menschen;sondern MENSCHEN!!!
    Die Seele ist wertvoller als der sterbliche Körper;Gott kann niemals wollen,das eine Seele wegen eines sterblichen Körpers leiden muss!!!
    Eine Seele muss so leben dürfen wie es ihrer eigenen Identität entspricht;es darf nicht sein;das man Intersexuellen Operationen erlaubt jedoch hingegen Transsexuelle verdammt weil sie diese Operationen auf sich nehmen.
    Ich selbst weiß wie weh Spott tut;ich habe genug schon geweint.
    Eines Tages wird Gott alle die Seelen trösten,die in diesem Leben litten...
    Liebe Grüße und Dir viel Kraft und Gottes Schutz
     
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